Terror-Blog

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Mehr als 2.000 tote amerikanische Soldaten in Afghanistan

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Die Zahl der in Afghanistan gefallenen US-Militärangehörigen ist auf über 2.000 gestiegen. Mehr als die Hälfe der Toten habe die amerikanische Armee in den vergangenen 27 Monaten zu beklagen gehabt, teilt die Internetplattform Global Security mit. Die Opferzahl lasse sich mit der massiven Truppenaufstockung in den vergangenen Jahren erklären.

Die afghanischen Sicherheitskräfte verzeichnen mehr als drei Mal so viele Tote. Rund 6.500 Polizisten und Soldaten seien im Kampf gegen Aufständische und Terroristen seit 2007 gestorben. Im selben Zeitraum kamen zudem rund 13.000 Zivilisten bei Kämpfen und Anschlägen ums Leben.

Written by netzreporter

23. August 2012 at 15:23

Die Geldströme des Haqqani-Netzwerks

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Das Combating Terrorism Center (CTC) aus Westpoint hat sich gründlich mit den Finanzstrukturen des Haqqani-Netzwerkes auseinandergesetzt und einen Bericht veröffentlicht. Die mit den pakistanischen und afghanischen Taliban sowie mit al-Qaida verbündeten Haqqanis gelten in AfPak als gefährlichste Terrororganisation. Das Haqqani-Netzwerk, das von Vertretern des gleichnamigen Clans geführt wird, soll für die schwersten und aufwendigsten Anschlägen in Afghanistan in den vergangenen Jahren verantwortlich sein. Wie die Taliban entstand das Netzwerk in Pakistan und unterhält dort Ausbildungslager und nutzt die Stammesgebiete im Grenzgebiet als Rückzugsraum. Laut CTC zeigen die Haqqanis nicht nur Talent im Fundraising, um ihren Kampf zu finanzieren, setzen sich auch auf eigene Firmen.

Den Bericht des CTC finden sie hier:

US-Rüstungsdeal empört China

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Auf der Rüstungsmesse DSEi in London präsentiert Lockheed Martin eine F-35 Lightning

Auf der Rüstungsmesse DSEi in London präsentiert Lockheed Martin eine F-35 Lightning

Die chinesische Regierung, die selber seit Jahrzehnten Milliarden in die eigene Aufrüstung steckt, hat scharf die amerikanische Waffenhilfe für Taiwan kritisiert. Die USA hatten angekündigt, Taiwans Luftwaffe umfassend zu modernisieren. Dies hat nun eine kleine diplomatische Eiszeit zwischen der kommenden und der momentan einzigen Supermacht ausgelöst.

Präsident Barack Obama hatte am Dienstag dem Kongress den Rüstungsdeal über 5,85 Milliarden Dollar (4,25 Milliarden Euro) zur Abstimmung zugeleitet. Über das F16-Kampfjet-Geschäft berichtet der Blog Bombengeschäfte.

Written by netzreporter

23. September 2011 at 09:15

Später Sieg für bin Laden?

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Wenige Wochen nach den Anschlägen vom 11. September griffen die USA das Talibanregime in Afghanistan an. Zehn Jahre lang dauert der Anti-Terror-Kampf nun schon – ein Ende ist nicht in Sicht. Der Gewinner im Krieg gegen den Terror könnte posthum Osama bin Laden sein.

Von Hauke Friederichs

Das Begräbnis soll schlicht gewesen sein. Irgendwo auf hoher See vor der pakistanischen Küste ließen Soldaten den Leichnam ins Meer hinab. Osama bin Laden, Amerikas Staatsfeind Nummer eins, Gründer des Terrornetzwerkes al-Qaida, Finanzier und Ideologe der Dschihadisten, war nach fast zehn Jahren von einer Spezialeinheit getötet worden. In Amerika kam es zu spontanen Freudenfeiern.

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9/11 und kein Ende

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Kurz vor dem zehnten Jahrestag der Anschläge auf das World Trade Center und das Pentagon gibt es kaum ein Magazin am Kiosk das nicht den 11. September zum Titelthema gemacht hat, Fernsehsender bringen fast jeden Abend Dokumentationen und Radiostationen senden Feature und Hintergrundberichte. Auch im Internet finden sich viele gute Artikel, Filme und Slideshows. Eine kleine Auswahl:

National Geographic: Remembering 9/11 – Ein opulentes Special zu den Anschlägen der al-Qaida und deren Folgen.

Guardian: The 9/11 Decade – Die Online-Redaktion der britischen Tageszeitung arbeitet detailliert auf, wie sehr der Angriff auf Amerika die Welt – und Großbritannien – verändert hat.

Spiegel Online: Zehn Jahre danach. Der Spiegel war in Deutschland bei den Recherchen zum 11. September der Konkurrenz in Deutschland meist mindesten eine Ausgabe voraus. Spiegel Online hat Geschichten aus zehn Jahren zusammengetragen – natürlich auch die neuen Artikel aus den vergangenen Wochen. Lesenswert ist auch: „Die Furcht der Therapeutin“ von Marc Pitzke.

Stern: Der 11. September. Das aktuelle Heft hat einen Schwerpunkt zu 9/11. Stern.de bringt ein Interview mit dem früheren Bundesminister Otto Schilly, der sich heute im Flugzeug sicherer fühlt als vor zehn Jahren.

Tagesspiegel: Die Tageszeitung aus Berlin beschäftigt sich mit den zahlreichen Mythen, Legenden und Verschwörungstheorien rund um den 11. September.

New York Times: Bill Keller beschreibt den 11. September aus Sicht eines Journalisten: „My Unfinished 9/11 Business“.

Das Ende der alten Bundeswehr

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Deutsche Soldaten in Kundus

Deutsche Soldaten in Kundus / Foto: Hauke Friederichs

Sie kämpfen, sie töten, sie sterben: Zehn Jahre nach dem 11. September üben die Soldaten der Bundeswehr einen völlig anderen Beruf aus als früher.

Von Hauke Friederichs

Wie überall auf der Welt liefen am 11. September 2001 auch in den deutschen Kasernen die Fernseher. Wie so viele Menschen hatten auch die meisten Soldaten an diesem einschneidenden Tag das Gefühl, dass sich nun vieles ändern würde. Angehörige der deutschen Spezialkräfte ahnten wohl bereits, dass ein neuer Einsatz auf sie zukommen würde. Dass aber die Bundeswehr zehn Jahre später kaum mehr wiederzuerkennen sein würde, dass haben sich wohl die wenigsten vorstellen können. Nicht alles davon ist eine Folge der Terroranschläge von New York und Washington. Aber vieles.

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Deutschlands peinliche Revolutionshelden

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Die Bundesregierung wollte keine Bomber nach Libyen schicken – und behinderte damit den Krieg der Nato-Verbündeten gegen Gaddafis Truppen. Kaum ist Gaddafi gestürzt, bietet Berlin nun Bundeswehrsoldaten für einen Bodeneinsatz an, den niemand plant.

Von Hauke Friederichs

In Tripolis ratterten noch die Maschinengewehre und die Granaten schlugen in Häusern ein, da meldete sich bereits im fernen Berlin der deutsche Außenminister zu Wort. Guido Westerwelle forderte Muammar al-Gaddafi auf, sich zu ergeben. Dann verlangte der FDP-Politiker, Libyens langjähriger Machthaber müsse vor ein internationales und faires Gericht gestellt werden. Schließlich bot er dem libyschen Volk Hilfe für den Wiederaufbau an und schloss einen Einsatz von deutschen Soldaten dabei nicht aus.

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