Terror-Blog

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Archive for the ‘Taliban’ Category

Mehr als 2.000 tote amerikanische Soldaten in Afghanistan

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Die Zahl der in Afghanistan gefallenen US-Militärangehörigen ist auf über 2.000 gestiegen. Mehr als die Hälfe der Toten habe die amerikanische Armee in den vergangenen 27 Monaten zu beklagen gehabt, teilt die Internetplattform Global Security mit. Die Opferzahl lasse sich mit der massiven Truppenaufstockung in den vergangenen Jahren erklären.

Die afghanischen Sicherheitskräfte verzeichnen mehr als drei Mal so viele Tote. Rund 6.500 Polizisten und Soldaten seien im Kampf gegen Aufständische und Terroristen seit 2007 gestorben. Im selben Zeitraum kamen zudem rund 13.000 Zivilisten bei Kämpfen und Anschlägen ums Leben.

Written by netzreporter

23. August 2012 at 15:23

Die Mächtigen in Kundus

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Die Provinz Kundus in Nordafghanistan gilt als permanenter Unruheherd. Dort kämpfen amerikanische und deutsche Soldaten gegen Taliban und andere Aufständische, dort ließ Oberst Georg Klein zwei Tanklaster bombardieren und dort hat die Bundeswehr die meisten Gefallenen zu beklagen. Im Juli hat Deutschland die Sicherheitsverantwortung in der Provinz an die Afghanen übergeben. Deutsche Soldaten werden wohl aber bis über 2014 hinaus, dem offiziellen Abzugsdatum, in Kundus bleiben.

Nils Wörmer  hat sich für das Afghanistan Analysts Network, ein unabhängiger Think Tank, mit den Machtstrukturen in Kundus beschäftigt. Wörmer stellt fest, dass die Deutschen die komplizierten Strukturen in der Provinz nicht  durchschaut haben, als sie 2003 dort ihr erstes Regionales Wiederaufbauteam installierten.

Wörmer, ehemaliger Offizier der Bundeswehr, schreibt, dass die Deutschen unbedingt das vermeintlich friedliche Kundus als Standort wollten. Wer das heutige Kundus verstehen wolle, müsse sich mit der jüngste Geschichte beschäftigen. Wichtig seien vor allem die Jahre 1992 bis 2001, vom Ende der sozialistischen Zentralregierung bis zur Flucht der Taliban. Wörmer arbeitet auf knapp 50 Seiten die Geschichte, Kultur und soziale Strukturen Kundus‘ auf.  Viele einflussreiche Figuren Nordafghanistans waren schon vor der Taliban-Herrschaft bedeutende Anführer im Jihad, ihre alten Netzwerke spielen bis heute eine große Rolle.

Die lesenswerte Studie ist über die Homepage des Afghan Analysts Network abrufbar.

Die Geldströme des Haqqani-Netzwerks

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Das Combating Terrorism Center (CTC) aus Westpoint hat sich gründlich mit den Finanzstrukturen des Haqqani-Netzwerkes auseinandergesetzt und einen Bericht veröffentlicht. Die mit den pakistanischen und afghanischen Taliban sowie mit al-Qaida verbündeten Haqqanis gelten in AfPak als gefährlichste Terrororganisation. Das Haqqani-Netzwerk, das von Vertretern des gleichnamigen Clans geführt wird, soll für die schwersten und aufwendigsten Anschlägen in Afghanistan in den vergangenen Jahren verantwortlich sein. Wie die Taliban entstand das Netzwerk in Pakistan und unterhält dort Ausbildungslager und nutzt die Stammesgebiete im Grenzgebiet als Rückzugsraum. Laut CTC zeigen die Haqqanis nicht nur Talent im Fundraising, um ihren Kampf zu finanzieren, setzen sich auch auf eigene Firmen.

Den Bericht des CTC finden sie hier:

Obama forciert Drohnenangriffe

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Unter dem Friedensnobelpreisträger Barack Obama fliegt die US-Armee so viele Luftangriffe wie nie zuvor. Die UN warnen vor zivilen Opfern.

Von Hauke Friederichs

Berlin – Sie sind Amerikas Antwort auf den islamistischen Terrorismus: Predator und Reaper. Mit diesen mit Raketen und Bomben bestückten Drohnen machen die Luftwaffe und der Geheimdienst CIA Jagd auf Al Qaida und Taliban. Zunehmend werden die Drohnen nicht mehr nur zur Aufklärung, sondern zu Kampfeinsätzen genutzt. US-Präsident Barack Obama spricht anders als sein Vorgänger George W. Bush nicht von einem „globalen Krieg“ gegen Terror. Aber er ist alles andere als zimperlich. Mit Kampfdrohnen und geheimen Kommandos geht er gegen Amerikas erklärte Staatsfeinde vor, und das auch außerhalb der definierten Kampfzonen Irak und Afghanistan.

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Reaper-Drohnen starten von Äthiopien aus

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Sie sind Amerikas wichtigste und umstrittenste Waffe im Kampf gegen den internationalen Dschihadismus. Mit Drohnen machen das CIA und die amerikanische Luftwaffe Jagd auf al-Qaida-Führer und Taliban-Kämpfer in Pakistan und Afghanistan. Auch in Somalia und im Jemen setzen die Amerikaner die unbemannten Kampfflugzeuge vom Typ Reaper und Predator ein.

In Äthiopien hat die US-Luftwaffe eine Basis für die Drohnen aufgebaut, sie starten dort von einem zivilen Flughafen aus, berichtet die Washington Post. Die Armee soll die Landebahn ausgebaut und den Flughafen modernisiert haben.

Später Sieg für bin Laden?

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Wenige Wochen nach den Anschlägen vom 11. September griffen die USA das Talibanregime in Afghanistan an. Zehn Jahre lang dauert der Anti-Terror-Kampf nun schon – ein Ende ist nicht in Sicht. Der Gewinner im Krieg gegen den Terror könnte posthum Osama bin Laden sein.

Von Hauke Friederichs

Das Begräbnis soll schlicht gewesen sein. Irgendwo auf hoher See vor der pakistanischen Küste ließen Soldaten den Leichnam ins Meer hinab. Osama bin Laden, Amerikas Staatsfeind Nummer eins, Gründer des Terrornetzwerkes al-Qaida, Finanzier und Ideologe der Dschihadisten, war nach fast zehn Jahren von einer Spezialeinheit getötet worden. In Amerika kam es zu spontanen Freudenfeiern.

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Taliban greifen Regierungsviertel in Kabul an

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Die Taliban haben das Regierungsviertel in Kabul angegriffen. Erst nach 20 Stunden haben afghanische Sicherheitskräfte mit Unterstützung der Internationalen Schutztruppe für Afghanistan (Isaf) die Lage im Zentrum der afghanischen Hauptstadt unter Kontrolle gebracht. Die Angreifer hatten sich auf einer Baustelle eines Hochhauses verschanzt und zuvor mit einem Selbstmordattentäter und versteckten Bomben für Unruhe im Herzen Kabuls gesorgt. Die afghanische Polizei und Armee, die bald allein für die Sicherheit im Land verantwortlich sein sollen, zeigten sich erneut überfordert. Als Aufständische vor wenigen Wochen ein Hotel in Kabul besetzt hatten, schafften es die afghanischen Sicherheitskräfte ebenfalls nicht allein, das Gebäude zu stürmen.

Die Angreifer, die sich gestern im Rohbau verschanzten, waren anscheinend mit Panzerfäusten und kleinen Mörsern bewaffnet. Sie beschossen auch Botschaften, die ebenfalls in dem Sicherheitsviertel liegen, darunter die amerikanische Vertretung. Zudem sollen sich Sprengstoff dabei gehabt haben. Die afghanische Regierung bezichtigte das Haqqani-Netzwerk, hinter dem Anschlag zu stecken. Die Gruppe gehört zu den Bündnispartnern der Taliban. Letztere bekannten sich zu der Tat.

(Quelle: BBC, Tagesschau)