Terror-Blog

Vernetzte Sicherheit, Steitkräfte, Internationale Politik

Archive for the ‘Barack Obama’ Category

Obama forciert Drohnenangriffe

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Unter dem Friedensnobelpreisträger Barack Obama fliegt die US-Armee so viele Luftangriffe wie nie zuvor. Die UN warnen vor zivilen Opfern.

Von Hauke Friederichs

Berlin – Sie sind Amerikas Antwort auf den islamistischen Terrorismus: Predator und Reaper. Mit diesen mit Raketen und Bomben bestückten Drohnen machen die Luftwaffe und der Geheimdienst CIA Jagd auf Al Qaida und Taliban. Zunehmend werden die Drohnen nicht mehr nur zur Aufklärung, sondern zu Kampfeinsätzen genutzt. US-Präsident Barack Obama spricht anders als sein Vorgänger George W. Bush nicht von einem „globalen Krieg“ gegen Terror. Aber er ist alles andere als zimperlich. Mit Kampfdrohnen und geheimen Kommandos geht er gegen Amerikas erklärte Staatsfeinde vor, und das auch außerhalb der definierten Kampfzonen Irak und Afghanistan.

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US-Rüstungsdeal empört China

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Auf der Rüstungsmesse DSEi in London präsentiert Lockheed Martin eine F-35 Lightning

Auf der Rüstungsmesse DSEi in London präsentiert Lockheed Martin eine F-35 Lightning

Die chinesische Regierung, die selber seit Jahrzehnten Milliarden in die eigene Aufrüstung steckt, hat scharf die amerikanische Waffenhilfe für Taiwan kritisiert. Die USA hatten angekündigt, Taiwans Luftwaffe umfassend zu modernisieren. Dies hat nun eine kleine diplomatische Eiszeit zwischen der kommenden und der momentan einzigen Supermacht ausgelöst.

Präsident Barack Obama hatte am Dienstag dem Kongress den Rüstungsdeal über 5,85 Milliarden Dollar (4,25 Milliarden Euro) zur Abstimmung zugeleitet. Über das F16-Kampfjet-Geschäft berichtet der Blog Bombengeschäfte.

Written by netzreporter

23. September 2011 at 09:15

Bin Ladens Ende

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Der 11. September nähert sich zum zehnten Mal und die Berichte, Chronologien und Porträts von Opfern und Tätern häufen sich in Zeitungen und Magazinen, im Radio und Fernsehen. Das Magazin New Yorker hat sich in der aktuellen Ausgabe noch einmal mit dem Drahtzieher beschäftigt –  mit seinen letzten Minuten. Minutiös genau rekontruiert Nicholas Schmidle wie die zwei Black-Hawk-Hubschrauber mit 23 Navy Seals der Naval Special Warfare Development Group (DEVGRU), einem Dolmetscher und einem Belgischem Schäferhund an Bord von Afghanistan nach Pakistan fliegen. Trotz intensiver Vorbereitung, langem Briefing und der Auswahl erfahrener Spezialkommando-Soldaten läuft nicht alles glatt. Ein Helikopter muss notlanden, direkt vor Osama Bin Ladens Versteck. Im War Room im Weißen Haus schauen Barack Obama, Hillary Clinton und Joe Biden zu. Sie sahen die Bilder, die eine Drohne über dem Anwesend kreisend nach Washington übermittelte. Die Soldaten trugen keine Helmkameras, wie so oft geschrieben wurde.

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Zitat der Woche – Merkel bedauert Helikopterabsturz

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Woche 31/2011

„Sehr geehrter Herr Präsident, ich bin tief betroffen von dem schrecklichen Verlust einer so großen Zahl von Soldaten, die ihr Leben in dem Hubschrauberabsturz in der Provinz Wardak heute Morgen lassen mussten. Ich möchte Sie und die Familien der Hinterbliebenen meiner großen Anteilnahme und meines tiefen Mitgefühls versichern. Als Freund und Partner Ihres Landes wird sich Deutschland weiter für Frieden und Sicherheit in Afghanistan einsetzen.“

Angela Merkel, Bundeskanzlerin, in einem Brief an den afghanischen Präsidenten Hamid Karsai. Ein ähnlicher Brief ging an US-Präsident Barack Obama. Die Vereinigten Staaten hatten bei dem Absturz eines Helikopters 31 Mann verloren. Die Taliban behaupten, die Maschine abgeschossen zu haben.

(Quelle: Bundespresseamt)

Digital vernetzt auf dem Weg zur Macht

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Die nächste Generation internationaler Außenpolitiker kennt sich bereits – aus digitalen Netzwerken. So wie die Münchner Young Leaders, die sich auch ganz real treffen.

Von Hauke Friederichs

Kiew, ein wuchtiger Sowjetbau, politisches Symbol vergangener Tage. Hier treffen die Entscheider der nahen Zukunft einen der Mächtigen von heute: Der ukrainische Außenminister Kostjantyn Hryschtschenko empfängt die Munich Young Leaders, 18 Nachwuchskräfte der Außen- und Sicherheitspolitik. Es sind Diplomaten aus dem Auswärtigen Amt, Berater aus dem Bundestag, Offiziere aus dem Verteidigungsministerium in Berlin – und Wissenschaftlerinnen aus Indien und Kuwait, dazu der stellvertretenden Außenminister der Republik Moldau, ein Abgeordneter aus Armenien und Journalisten aus Israel und Russland.

Die jungen Führungskräfte, die zum Netzwerk Munich Young Leaders gehören, haben sich vor dem Treffen kurz per Internet über die Lage der Welt informiert. Sie machen mit dem Handy Fotos von dem Treffen, viele werden die Bilder auf Facebook und in andere soziale Netzwerke stellen. Ganz selbstverständlich nutzen sie digitale Netzwerke für ihre Karriere in der Außenpolitik. Die grenzüberschreitenden Möglichkeiten des Internets haben das Denken der jungen Außenpolitiker entscheidend beeinflusst.

Der ukrainische Außenminister erzählt von der Brückenfunktion seines Landes und der blockfreien Politik, die seine Regierung zwischen der Nato und Russland anstrebt. Es klingt wie zu den Zeiten, in denen der Eiserne Vorhang die Welt in Ost und West trennte. Doch die Young Leaders kennen die Außenpolitik zu Zeiten des Kalten Krieges nur noch aus Erzählungen. Als sie ihre Karriere begangen, hatten Globalisierung und Internet längst die Welt – und auch die Diplomatie – tiefgreifend verändert. Nachrichten verbreiten sich innerhalb von Minuten von Wladiwostok bis Vera Cruz, von Memphis bis Melbourne.

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hob vor Kurzem die Bedeutung der sozialen Netzwerke für die erfolgreichen Revolten in Nordafrika hervor. Ohne Twitter, Facebook, Youtube und Co. wird in der nahen Zukunft in Demokratien nicht mehr regiert werden können. Noch haben Staats- und Regierungschefs wie Angela Merkel, Wladimir Putin oder gar Raúl Castro das Sagen, die ihre Karrieren ohne Mobilfunktelefone, E-Mails und Internet begonnen haben. „Wie haben die das damals nur gemacht?“, fragt eine deutsche Diplomatin. „Das müssen ganz entschleunigte Zeiten gewesen sein, wenn die Depesche per Diplomatenpost von der Botschaft ans ferne Ministerium ging.“

Miteinander sprechen und darüber bloggen

Die Munich Young Leaders sind 2009 in München entstanden. Die Hamburger Körber-Stiftung und die Münchner Sicherheitskonferenz hatten erstmals 25 junge, internationale Führungskräfte und Talente in die bayerische Landeshauptstadt geladen. Sie sollen die Sicherheitskonferenz beleben, einen Dialog zwischen Staaten ermöglichen, die kaum miteinander sprechen, und untereinander Kontakte knüpfen. Die Young Leaders diskutieren untereinander über die Konflikte und Krisen der Welt. Sie treffen aber auch zahlreiche einflussreiche Politiker, Vertreter von Organisationen und Wirtschafsbosse. Die Nachwuchskräfte berichteten selbst in einem Blog von den Gesprächen mit George Soros, Henry A. Kissinger oder Wolfgang Schäuble.

Ambika Vishwanath gehört zu den Munich Young Leaders. Die Politologin aus Mumbai arbeitet für den Think Tank Strategic Foresight Group. Ihr Spezialgebiet sind Wasserkonflikte im Nahen Osten. Zwölf Stunden ist sie geflogen, um nach Kiew zu kommen. In ihrem Lebenslauf spiegelt sich die Globalisierung. Vishwanath hat politische Wissenschaft in Indien und den USA studiert, danach unterrichtete sie in Kairo an der Amerikanischen Universität und heuerte dann bei dem Think Tank an. Die Münchner Young Leaders bringen ihr nun zahlreiche neue Kontakte. Sie tauscht Visitenkarten aus, Ideen und Freundschaftsanfragen in den sozialen Netzwerken.

Ihre digital vernetzte Generation wird in wenigen Jahren die Spitzenpositionen in Ministerien und internationalen Organisationen übernehmen.

(…)

(Den ganzen Artikel finden Sie auf Zeit Online)

Written by netzreporter

4. August 2011 at 09:57

Diplomat in Uniform

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Der neue Isaf-Kommandeur soll in Afghanistan seinen Irak-Erfolg wiederholen

Von Hauke Friederichs

Auf Fotos schaut er, wie man sich einen amerikanischen Marine vorstellt: ernst, entschlossen, kompromisslos. John R. Allen, General der US-Marineinfanterie und neuer Kommandeur der Internationalen Schutztruppe für Afghanistan (Isaf), gehört dabei nicht zu den Haudraufs des amerikanischen Militärs. Er gilt als gewiefter Stratege, als Diplomat in Uniform und zählt nach den Einschätzungen der US-Medien zu den herausragenden Köpfen der Generalität. Als Kommandeur der Isaf übernimmt er nun die schwierigste Aufgabe, die das amerikanische Militär derzeit zu vergeben hat. Er soll den Abzug der US-Truppen vom Hindukusch bis 2014 möglich machen, ohne dass Afghanistan im Chaos versinkt.

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General Allen übernimmt das Isaf-Kommando

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Der amerikanische General John R. Allen hat das Kommando über die Internationale Schutztruppe (Isaf) übernommen. Er löst General David Petraeus ab, der in wenigen Tagen die Leitung des US-Geheimdienstes CIA übernehmen wird.

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