Terror-Blog

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Archive for the ‘News’ Category

Wie starb bin Laden wirklich?

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In dem Buch No Easy Day schildert ein früheres Mitglied der amerikanischen Spezialeinheit Navy Seals wie angeblich der Einsatz gegen den al-Qaida-Chef Osama bin Laden ablief. Der Autor, der unter einem Pseudonym schreibt, sei bei der Stürmung von bin Ladens Haus in Pakistan dabei gewesen, heißt es beim Verlag. Seine Schilderung der Ergeignisse weicht stark von der offiziellen Darstellung des Weißen Hauses ab. Aus dem Buch gehe hervor, „dass Bin Laden unbewaffnet und bereits tot gewesen war, als die Eliteeinheit der Navy Seals sein Schlafzimmer in Abottabad betraten“, schreibt ZEIT ONLINE. In den USA haben Medien bereits den echten Namen des ehemaligen Elitesoldaten enthüllt. Das Online-Magazin Huffington Post hat zudem ausführlich über die Hintergründe von No Easy Day und seines Verfassers berichtet. Zurzeit entstehen Filme und weitere Bücher über den Tod bin Ladens – in den kommenden Monaten dürften weitere Theorien und Gerüchte aufkommen, wie der einst meistgesuchte Mann der Welt ums Leben kam – oder gebracht wurde.

Für ein paar hundert Dollar

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In Hamburg versucht das Landgericht in einem endlosen Prozess gegen zehn Somalier zu erfahren, was sie angetrieben hat. Lange tappt es im Dunkeln. Bis es einem der Angeklagten zu bunt wird.

Von Hauke Friederichs

Ein Schlüssel dreht sich im Schloss, die schwere Holztür springt auf, und neun Männer werden nacheinander in den Saal 337 des Hamburger Landgerichts geführt. Sie haben die Köpfe gesenkt, sie kennen das alles schon, den schmucklosen Saal, die vielen Tische, an denen sie als Angeklagte Platz nehmen werden und an denen ihre Verteidiger bereits auf sie warten. An 77 Verhandlungstagen zuvor haben sie es nicht anders erlebt. Doch diesmal wirken sie ernster, angespannter.

Einer folgt den anderen Männern mit einigem Abstand. Er wird von zwei Justizvollzugsbeamten bewacht. Sie eskortieren ihn. Abdul Khalief-Diir heißt der schmale Mann, auf dessen Schutz das Gericht heute besonders achtet.

Written by netzreporter

11. August 2012 at 11:29

Mit Drohnen und Cyberwar gegen Assad?

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Katar und Saudi-Arabien rüsten heimlich den syrischen Widerstand mit Waffen aus – mit amerikanischer Hilfe. Westliche Spezialeinheiten stehen in der Region bereit, um einzugreifen, sollten die Chemiewaffenlager Assads in die Hände von al-Qaida-Terroristen fallen. US-Drohnen sind über dem Land in der Luft und syrische Assad-Gegner werden von britischen und amerikanischen Militärs ausgebildet. Spiegel Online fasst in dem interessanten Artikel „Wie der Westen in Syrien heimlich Krieg führt“ das Engagement der Vereinigten Staaten gegen das syrische Regime zusammen. Markus Kaim, Experte bei der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), sagte Spiegel Online: „Man kann inzwischen von einem militärischen Engagement sprechen.“

Eine Analyse von Markus Kaim zu den Möglichkeiten und Grenzen eines militärischen Eingreifens in Syrien finden Sie hier als PDF-Dokument.

Written by netzreporter

1. August 2012 at 10:03

Merkels Rüstungs-Doktrin

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Mit Genehmigungen der Regierung weiten deutsche Waffenhersteller ihre Geschäfte immer weiter aus. Alte Tabus der deutschen Rüstungsexportpolitik gelten nicht mehr – eine Analyse auf Cicero Online.

Written by netzreporter

31. Juli 2012 at 17:16

Somalischer Selbstmordattentäter mit amerikanischen Wurzeln

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In Somalia und Kenia haben die Islamisten der al-Shabab mehrfach Selbstmordattentäter eingesetzt, die in den USA aufgewachsen sind. Die jungen Männer hatten eine Perspektive, sprachen Englisch, waren meist gut gebildet – sie widersprechen der These des chancenlosen Jugendlichen, der sich auf Grund seiner schlechten Lebensumstände eine Sprengstoffweste umschnallt.

Vor den in den Vereinigten Staaten aufgewachsenen Terroristen haben die amerikanischen Sicherheitskräfte völlig zu Recht am meisten Angst. Anschläge, die von Einzeltätern oder Kleingruppen in den USA geplant werden, sind schwer zu verhindern. Die New York Times stellte einen dieser „homegrown terrorists“ vor.

(Quelle: http://mobile.nytimes.com/article;jsessionid=CAE215B5C0ABD8C78CE21AF0664841F6.w5?a=860873&f=110)

Reaper-Drohnen starten von Äthiopien aus

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Sie sind Amerikas wichtigste und umstrittenste Waffe im Kampf gegen den internationalen Dschihadismus. Mit Drohnen machen das CIA und die amerikanische Luftwaffe Jagd auf al-Qaida-Führer und Taliban-Kämpfer in Pakistan und Afghanistan. Auch in Somalia und im Jemen setzen die Amerikaner die unbemannten Kampfflugzeuge vom Typ Reaper und Predator ein.

In Äthiopien hat die US-Luftwaffe eine Basis für die Drohnen aufgebaut, sie starten dort von einem zivilen Flughafen aus, berichtet die Washington Post. Die Armee soll die Landebahn ausgebaut und den Flughafen modernisiert haben.

Deutschland unterstützt Zerstörung von Kleinwaffen in Libyen

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Das meistverkaufte Sturmgewehr der Welt: Die AK-47 des russischen Ingenieurs Kalaschnikow

Das meistverkaufte Sturmgewehr der Welt: Die AK-47 des russischen Ingenieurs Kalaschnikow

Erst wurden deutsche Waffen an Gaddafi und später an die Rebellen geliefert, nun will die Bundesregierung mit 750.000 Euro ein Programm zur Abrüstung in Libyen finanzieren – das berichter der Blog Bombengeschäfte. Deutschland unterstütze die Sicherung und Zerstörung von Kleinwaffen – darunter auch schultergestützte Boden-Luft-Raketen, sogenannte MANPADS, teilte das Auswärtige Amt am Montag.

Libysche und internationale Spezialisten sollen Lager von Kleinwaffen und Munition aufspüren, diese sichern und sie vernichten. Die
unkontrollierte Weitergabe oder Verbreitung dieser Waffenbestände müsse unbedingt verhindert werden, schrieb das Auswärtige Amt in einer Presseerklärung.

Deutschland hat bereits in diesem Jahr Projekte zum Minenräumen und zur Zerstörung von 500.000 noch nicht verlegten Landminen in Libyen mit fast  900.000 Euro unterstützt. Bei der Zerstörung von Kleinwaffen, welche die Schweizer Nichtregierungsorganisation Fondation Suisse de Déminage koordiniert, will sich Deutschland eng mit den Amerikanern und anderen Nato-Partnern abstimmen.

Dank amerikanischer, französischer und britischer Luftunterstützung hatten die libyen Rebellen zunächst Gaddafis Truppen aus dem Osten des Landes vertrieben und dann Tripolis eingenommen und letztlich die Geburtsstadt des früheren Diktators, Sirte, angegriffen. Bei der Eroberung von Tripolis haben die Kämpfer des Übergangsrates zahlreiche Waffenlager Gaddafis geplündert und darin auch deutsche Sturmgewehre der Firma Heckler & Koch vom Typ G36 gefunden. Die Gewehre sollen aus einer Lieferung an Ägypten stammen. Wie die G36 dann an Gaddafi landeten, ist noch nicht endgültig geklärt.

Waffen aus Libyen sollen bereits über Ägypten in den Gaza-Streifen geschmuggelt worden sein. Die Hamas könnte sie bei Anschlägen auf Ziele in Israel verwenden oder an andere Terrorgruppen weitergeben.

(Quelle: Bombengeschäfte)