Terror-Blog

Vernetzte Sicherheit, Steitkräfte, Internationale Politik

Archive for the ‘Libyen’ Category

Obama forciert Drohnenangriffe

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Unter dem Friedensnobelpreisträger Barack Obama fliegt die US-Armee so viele Luftangriffe wie nie zuvor. Die UN warnen vor zivilen Opfern.

Von Hauke Friederichs

Berlin – Sie sind Amerikas Antwort auf den islamistischen Terrorismus: Predator und Reaper. Mit diesen mit Raketen und Bomben bestückten Drohnen machen die Luftwaffe und der Geheimdienst CIA Jagd auf Al Qaida und Taliban. Zunehmend werden die Drohnen nicht mehr nur zur Aufklärung, sondern zu Kampfeinsätzen genutzt. US-Präsident Barack Obama spricht anders als sein Vorgänger George W. Bush nicht von einem „globalen Krieg“ gegen Terror. Aber er ist alles andere als zimperlich. Mit Kampfdrohnen und geheimen Kommandos geht er gegen Amerikas erklärte Staatsfeinde vor, und das auch außerhalb der definierten Kampfzonen Irak und Afghanistan.

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Rebellen räumen Gaddafis Waffenlager leer

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Boden-Luft-Raketen, Sturmgewehre, Pistolen und Panzerfäuste – in den Arsenalen der gestürzten libyschen Machthabers Muammar al-Gaddafi finden die Rebellen unzählige Waffen. Sie rüsten sich für die fortdauernden Kämpfe in Tripolis und in anderen Regionen des Landes auf. Vor allem die Region um Gaddafis Heimatstadt Sirte dürfte so lange wie möglich von den Kämpfern und Söldnern des Despoten gehalten werden. Gaddafi soll sich dort aufhalten und will angeblich bis zum Märtyrertod kämpfen – das kündigte zumindest einer seiner Sprecher an.

Experten befürchten aber auch, dass Raketen und Mörser in den Händen von Terroristen landen könnten. Vor allem sogenannte Manpads, mit denen Raketen von der Schulter des Schützen zur Abwehr von Helikoptern und Flugzeugen abgefeuert werden, eignen sich auch für Anschläge auf Passagierflugzeuge oder Militärtransportmaschinen. Allein 20.000 dieser tragbaren Boden-Luft-Raketen soll Gaddafi gekauft haben, um sich gegen Angriffe der Amerikaner verteidigen zu können.

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Deutschlands peinliche Revolutionshelden

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Die Bundesregierung wollte keine Bomber nach Libyen schicken – und behinderte damit den Krieg der Nato-Verbündeten gegen Gaddafis Truppen. Kaum ist Gaddafi gestürzt, bietet Berlin nun Bundeswehrsoldaten für einen Bodeneinsatz an, den niemand plant.

Von Hauke Friederichs

In Tripolis ratterten noch die Maschinengewehre und die Granaten schlugen in Häusern ein, da meldete sich bereits im fernen Berlin der deutsche Außenminister zu Wort. Guido Westerwelle forderte Muammar al-Gaddafi auf, sich zu ergeben. Dann verlangte der FDP-Politiker, Libyens langjähriger Machthaber müsse vor ein internationales und faires Gericht gestellt werden. Schließlich bot er dem libyschen Volk Hilfe für den Wiederaufbau an und schloss einen Einsatz von deutschen Soldaten dabei nicht aus.

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Gaddafis Ende

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Die Entscheidungsschlacht im Tripolis läuft noch, doch der Rebellenrat in Begansi bereitet sich schon auf die Machtübernahme vor. Auch die Nato und das deutsche Auswärtige Amt äußern sich nun für die Pläne der Zeit nach Muammar al Gaddafi. Wo sich der Diktator aufhält, ist unklar. Die Rebellen rücken weiter vor. Außenminister Guido Westerwelle hat gefordert, Gadaffi vor ein internationales Gericht zu stellen und hat den Libyern die Hilfe Deutschlands zugesichert.

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Zitat der Woche – Gadhafis Endlosschaltplatte mit Durchhalteparolen

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Woche 29/2011

„Wir sind bei uns zu Hause und wir werden bis zum letzten Blutstropfen kämpfen, um unsere Ehre, unser Öl und unseren Reichtum zu verteidigen.“

Muammar al-Gadhafi, Libyens Diktator, in einer über Lautsprecher ausgestrahlten Rede in der Stadt el-Asisija, rund 50 Kilometer südlich von Tripolis.

(Quelle: NZZ)

Written by netzreporter

22. Juli 2011 at 08:46

Deutschland übernimmt Vorsitz des Weltsicherheitsrat

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Die Bundesrepublik hat den Vorsitz im Weltsicherheitsrat der Vereinten Nationen übernommen. Der Vertreter der Bundesregierung leitet nun die Treffen und bereitet Abstimmungen vor. Eines der wichtigsten Themen wird die Lage im Sudan sein.

Deutschland gehört nicht zu den ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrats – dauerhaft dazu zu gehören ist aber erklärtes außenpolitisches Ziel von Kanzlerin Merkel und Außenminister Westerwelle. Die Weltgemeinschaft wird also sehr genau hinsehen, wie Deutschland seine Rolle ausüben wird. Auch, weil bei den Partnern USA, Frankreich und Großbritannien, die neben China und Russland zu den Vetomächten des Weltsicherheitsrats zählen, das deutsche Verhalten bei der Abstimmung über ein Vorgehen gegen den libyschen Diktator Gadhafi für Kritik gesorgt hatte. Die Bundesrepublik hatte sich enthalten und sich offen gegen die Resolution ausgesprochen.

(Quellen: NDR-Info, Vereinte Nationen)

Written by netzreporter

1. Juli 2011 at 09:41

Obama benennt neue Militärstrategie

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US-Präsident Barack Obama hat am Mittwoch in einer Rede an die Nation verkündet, noch in diesem Jahr 10.000 Soldaten aus Afghanistan abzuziehen. Bis zum Sommer 2012 sollen 23.000 weitere Männer und Frauen der amerikanischen Streitkräfte vom Hindukusch heimkehren. Damit zieht Obama rund ein Drittel aller US-Soldaten aus Afghanistan ab.  Der Abzug gehe damit schneller, als Militärs es wünschten, schreibt die Washington Post.

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Written by netzreporter

23. Juni 2011 at 08:54