Terror-Blog

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Archive for the ‘Britische Armee’ Category

Deutschlands peinliche Revolutionshelden

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Die Bundesregierung wollte keine Bomber nach Libyen schicken – und behinderte damit den Krieg der Nato-Verbündeten gegen Gaddafis Truppen. Kaum ist Gaddafi gestürzt, bietet Berlin nun Bundeswehrsoldaten für einen Bodeneinsatz an, den niemand plant.

Von Hauke Friederichs

In Tripolis ratterten noch die Maschinengewehre und die Granaten schlugen in Häusern ein, da meldete sich bereits im fernen Berlin der deutsche Außenminister zu Wort. Guido Westerwelle forderte Muammar al-Gaddafi auf, sich zu ergeben. Dann verlangte der FDP-Politiker, Libyens langjähriger Machthaber müsse vor ein internationales und faires Gericht gestellt werden. Schließlich bot er dem libyschen Volk Hilfe für den Wiederaufbau an und schloss einen Einsatz von deutschen Soldaten dabei nicht aus.

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Mit Kampfhubschraubern gegen Gadhafi

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Erstmals haben die an der Militäroperation gegen Libyen teilnehmende Staaten auch Kampfhubschrauber eingesetzt. Französische und britische Hubschrauber griffen Ziele am Boden an. NDR-Info berichtet, dass eine Radarstation zerstört und ein Kontrollposten bei Brega angegriffen wurde.

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Written by netzreporter

5. Juni 2011 at 16:00

Großbritannien zieht letzten Soldaten aus dem Irak ab

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Goodbye Umm Qasr – Großbritannien hat am Sonntag den letzten Soldaten aus dem Irak abgezogen. Bis dahin hatten noch 170 Briten in der südirakischen Stadt Umm Qasr irakische Marinesoldaten ausgebildet.

Die USA hatten im Sommer 2010 ihre Kampftruppen abgezogen. Spezialkräfte und Ausbilder bleiben in dem Land, um die irakischen Sicherheitskräfte im Kampf gegen al-Qaida und Aufständische zu unterstützen. Die Zahl der Anschläge scheint seitdem allerdings nicht zurückgegangen zu sein.

(Quelle: Wirtschaftsplattform Irak)

Nato übernimmt nun doch das Libyen-Kommando

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Nach tagelangem Streit über eine Beteiligung der Nato an der Libyenmission übernimmt das Bündnis nun doch das Kommando von den Amerikanern. Die Türkei gab gestern ihren Widerstand gegen diese Entscheidung auf – allerdings mit einem Vorbehalt: Die Nato wird ausschließlich die Flugsverbotszone überwachen. Ziele am Boder müssen Amerikaner, Briten und Franzosen weiter im Alleingang bekämpfen.

Dieser Kompromiss erinnert an das Vorgehen der Nato in Afghanistan. Der Wiederaufbau, also die gute Mission, fand unter dem Dach der Isaf statt. Die Terroristenjagd hingegen gehörte zur Operation Enduring Freedom (OEF). Beide Missionen griffen zum Teil auf dieselben Soldaten zurück. Für die Õffentlichkeitsarbeit zu Hause wurde aber ausschließlich über Isaf gesprochen – zumindest in Deutschland.

(Quellen: Michael Thumann: Erdogans Schlingerkurs – http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-03/tuerkei-libyen-nato / http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-03/tuerkei-libyeneinsatz-nato )

Kopflos in den Krieg

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Es ist leicht einen Krieg zu beginnen – und doch so schwer, ihn wieder zu beenden. Das weiß die internationale Staatengemeinschaft spätestens nach Vietnam – der Afghanistankrieg, der bereits länger als der Zweite Weltkrieg dauert, war da nur ein weiterer Beleg. ZEIT-Redakteur Ulrich Ladurner erläutert in seinem Blog, warum die Libyen-Mission der Amerikaner, Briten und Franzosen kein Spaziergang wird.

(Quelle: http://mobil.zeit.de/blog/ladurnerulrich/2011/03/21/kopflos-in-den-krieg/?feed=articlexml )

Written by netzreporter

21. März 2011 at 16:55

Nato findet keinen gemeinsamen Libyen-Kurs

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Die Mitglieder der Nato haben sich am Wochenende auf keinen gemeinsame Haltung zum Angriff auf Libyen durchringen können. Die Allianz beteiligt sich nun weder an der Überwachung der Flugverbotszone über dem nordafrikanischen Land, noch an den Luftangriffen auf Bodenziele in Libyen. Französische, amerikanische und britische Kampfjets sowie Kriegsschiffe operieren weiter als Koalition der Willigen. Italien, Belgien und Kanada haben ebenfalls Flugzeuge bereitgestellt.

Deutschland werde sich nicht an Militäraktionen direkt beteiligen, bekräftigte Bundesaußenminister Guido Westerwelle am Wochenende. Für den Konflikt innerhalb der Nato soll aber vor allem die Türkei gesorgt haben. Die Regierung in Ankara verurteilte die Luftschläge gegen Libyen. Auch die Arabische Liga und die Weltsicherheitsratsmitglieder China und Russland kritisierten das Vorgehen der Nato.

Die Amerikaner teilten bereits mit, dass die Flugverbotszone durchgesetzt worden sei. Der libysche Diktator Muammar al-Gadhafi habe bereits eine weitere Waffenruhe angeboten.

(Quellen: RBB-Info, ZEIT ONLINE – http://mobil.zeit.de/politik/ausland/2011-03/libyen-gadhafi-nato-tuerkei-usa )

Der Krieg gegen Libyen hat begonnen

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Die „Operation Odyssey Dawn“ hat mit Luftschlägen und Raketenangriffe auf Libyen begonnen. Seit Samstagabend führen Nato-Staaten Krieg gegen Libyens Diktator Muammar al-Gadhafi.

Amerikanische, französische und britische Schiffe operieren vor der libyschen Küste, Kampfjets im Luftraum des nordafrikanischen Landes. Die Alliierten zerstörten libysche Luftabwehrstellungen und Panzer.

Britische und amerikanische Kriegsschiffe feuerten 112 Tomahawk-Marschflugkörper auf mehr als 20 Ziele ab, berichten CNN und Spiegel Online.

Das libysche Fernsehen berichtete, bei den Angriffen seien 48 Menschen gestorben und 150 Menschen verletzt worden.

Deutschland beteiligt sich nicht direkt an dem Angriff, der durch eine Resolution des Weltsicherheitsrat gedeckt ist.

(Quellen: Spiegel Online – http://m.spiegel.de/article.do?id=752018 / Zeit Online – http://mobil.zeit.de/politik/ausland/2011-03/libyen-luftschlaege-bomben / CNN – http://edition.cnn.com/2011/WORLD/africa/03/19/libya.civil.war/index.html?hpt=T1 )