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Deutschland bietet Norwegen Hilfe nach Terroranschlägen an

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Die Zahl der Opfer ist auf 92 gestiegen, noch immer kämpfen Ärzte in norwegischen Krankenhäusern um das Leben von Patienten. Nach dem Bombenanschlag in Oslo und den Überfall auf ein Zeltlager der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei steht Norwegen unter Schock. Soldaten und Polizisten riegeln das Regierungsviertel ab, das am Freitag von einer mächtigen Explosion erschüttert wurde.

Bundeskanzlerin Merkel, Außenminister Westerwelle und SPD-Chef Gabriel erklärten den Opfern ihr Mitgefühl. Die Bundesrepublik bot Norwegen Hilfe bei Ermittlungen und der Betreuung der Hinterbliebenen an. „Wir haben der norwegischen Regierung nicht nur unser Beileid übermittelt, sondern auch konkrete Angebote gemacht, sie bei der Bewältigung der schrecklichen Folgen der Anschläge zu unterstützen“, sagte Westerwelle. „Das ist eine sehr schwere Stunde für Norwegen. Aber ich bin sicher, dass die Norweger sie mit all ihrem Gemeinschaftssinn meistern werden. Wir Deutsche stehen dabei an ihrer Seite.“

Deutsche sollen sich nicht unter den Opfern befinden, sagte Westerwelle. „Ich kann allerdings zur Stunde nicht ausschließen, dass sich die Lage noch ändert.“

Der Täter, der nach dem Massaker in dem Jugendcamp festgenommen wurde, soll rechtsextremistischen Kreisen angehören, fundamentalistischer Christ sein sich im Internet gegen den Islam gewandt haben. Er habe ein Geständnis abgelegt, meldet die Tagesschau. Der Täter habe ein 1500 Seiten starkes Pamphlet verfasst, in dem er seine Tat erkläre.

(Quellen: NDR Info, Auswärtiges Amt, Tagesschau)

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Written by netzreporter

24. Juli 2011 um 08:39

5 Antworten

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  1. Deutschland soll sich erst mal selber helfen. Deutschland hat es sehr nötig

    aki

    24. Juli 2011 at 08:46

  2. Wie kann so etwas nur passieren. Breivik war in der Nacht zum Sonntag verhört worden. Stundenlang habe man ihm „das unglaubliche Ausmaß des Schadens und die Zahl der Toten erklärt“, sagte Lippestad. Die Reaktion des vielfachen Mörders war nach Angaben des Anwalts enorm kaltblütig. Er habe die Tötungen „als grausam, aber notwendig erachtet“, sagte Lippestad. Angeblich hat er diese Greultaten jahrelange vorbereitet. Ich frage mich, wozu haben wir unseren Überwachungsstaat? Der hat doch in Norwegen total versagt.

    ego

    24. Juli 2011 at 13:12

  3. […] zu registrieren und zu identifizieren“, sagte der GdP-Vorsitzende Bernhard Witthaut. Der Täter, der am Freitag erste eine Bombe in Oslo zündete und dann mit Schusswaffen ein Jugend-Zeltlager der sozialdemokratischen Arbeiterpartei Norweges […]

  4. […] Norwegen nach den Attentaten am Freitag still trauert, fordern Politiker der Union – allen voran aus Reihen der CSU, schärfere […]

  5. […] Seiten hat der Massenmörder von Norwegen zu Papier gebracht. Anders Breivik beschäftigt sich darin mit dem vermeintlichen Ende Europas, der […]


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