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Union fordert Verzahnung von Militär und Entwicklungshilfe

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Einen Tag vor den Kabuler Konferenz zur Zukunft Afghanistans fordert die Union die am Hindukusch tätigen Nichtregierungsorganisationen dazu auf, mit dem Militär zu kooperieren.

„Solange Isaf noch in Afghanistan aktiv ist, spielt das Militär eine wichtige Rolle bei der Absicherung des zivilen Wiederaufbaus“, teilte der der entwicklungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Holger Haibach, in einer Presseerklärung mit. Eine Studie, die das Bundesministerium für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit gemeinsam mit der Freien Universität Berlin veröffentlicht hat, zeige deutlich, dass der Erfolg des Einsatzes in Afghanistan dort am größten sei, wo ziviles und militärisches Engagement Hand in Hand gehe.

„Insofern ist die Weigerung von VENRO, des Dachverbands der NGOs im Entwicklungshilfebereich in Deutschland, überhaupt mit militärischen Kräften zu kooperieren, wenig hilfreich und kaum nachvollziehbar“, schreibt Haibach weiter.

Venro, ein Verbund zahlreicher Nichtregierungsorganisationen, und Ärzte ohne Grenzen haben die Forderung aus dem Entwicklungsministerium und der Bundeswehr, die Helfer müssten enger mit den Soldaten zusammenarbeiten, stets zurückgewiesen. Sie befürchten, von den Taliban sonst als Gegner betrachtet und zur Zielscheibe gemacht zu werden.

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Written by netzreporter

19. Juli 2010 um 11:40

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