Terror-Blog

Vernetzte Sicherheit, Steitkräfte, Internationale Politik

Gehen oder bleiben?

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Die Regierungserklärung von Außenminister Guido Westerwelle hatte für Diskussionen um die richtige Exitstrategie gesorgt: Sind manche Regionen tatsächlich so sicher, dass dort afghanische Armee und Polizei die Verantwortung übernehmen können? Das bezweifelte manche Oppositionspolitiker und Beobachter. Vor der Debatte hat sich dazu Citha Maaß, Afghanistan-Expertin der Stiftung Wissenschaft und Politik, in einem Interviev mit dem evangelischen Magazin JS für junge Soldaten geäußert:

Sie sieht Badakhshan im Nordosten als Region innerhalb des deutschen Mandatsgebiet, die an die afghanischen Sicherheitskräfte übergeben könte. Badakhshan sei allerding geografisch und ethnisch ein Sonderfall. 

Kundus und Badaghlan hingegen hält Citha Maaß für Gebiete, für die Deutschland bis zum Ende des Engagements die Verantwortung behalten werden. Der von Präsident Barack Obama genannte Abzugstermin Mitte nächsten Jahres habe mehr mit dem Wahlkalender als mit den Gegebenheiten am Hindukusch zu tun, sagt die Expertin. Bis 2014 werde ein Großteil des deutschen Kontingents abgezogen sein.

Das ganze Interview mit Citha Maaß im JS Magazin zu finden Sie hier  

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Written by netzreporter

12. Juli 2010 um 16:06

Eine Antwort

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  1. […] Kabinettskollegen Westerwelle öffentlich rügte, weil der Außenminister zu forsch beim Nennen von Exit-Terminen […]


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